WILDLIFE EXPLORER 2.0

40min Flugzeit

einfache Bedienung durch Flugassistenten, FLIR Infrarotkamerasystem, Vollcarbonrahmen

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JAGDGENOSSENSCHAFT PREINSBACH

Multicopter zur Kitzrettung

höhere Flächenleistung und Aufdeckrate als mit Balkensuche,... Spassfaktor inklusive

TIPS Artikel

Die Regionalzeitung "Tips" berichtete über die Entwicklung und den erfolgreichen Einsatz unseres Wildlife Explorers zur Rehkitzrettung:

"BEZIRK SCHEIBBS. Rehkitze werden in den Monaten Mai und Juni geboren und verstecken sich häufig in Feldern – weshalb sie von Landwirten, in der Zeit der Heuernte, beim Mähen leicht übersehen werden. Um Rehkitze vor dem Tod zu bewahren gibt es verschiedene Methoden sie aufzuspüren, eine der derzeit aktuellsten ist dabei der Einsatz von Drohnen.

 

„Im Bezirk Scheibbs waren 2016 567 Rehkitze Fallwild, ein Großteil davon sogenannte Mähkitze“, erzählt Bezirksjägermeister Ferdinand Schuster und ergänzt: „Ich habe leider keine Angaben, wie viele Kitze jährlich gerettet werden.“

Methoden zum Aufspüren von Rehkitzen

„Es gibt mehrere Methoden, um die Kitze aufzuspüren. Von besonderer Bedeutung ist die Zusammenarbeit zwischen Jäger und Landwirten. Im Bezirk Scheibbs erfolgt die Mähkitzrettung großteils durch Austreiben oder Austragen beim Durchgehen der Wiesen unmittelbar vor dem Mähen. Dabei kommen auch Jagdhunde zum Einsatz. Bei dieser Methode müssen viele Jäger und Helfer unterwegs sein, da zur gleichen Zeit bei schönem Wetter sehr viele und große Flächen gemäht werden“, erzählt Schuster.

„Als zweite Methode gibt es die Möglichkeit, einige Tage vor dem Mähen in den Wiesen Blinkleuchten, Geräte mit akustischen Signalen oder sogenannte Scheuchen aufzustellen, damit die Rehgeißen diese Flächen meiden oder mit den Kitzen verlassen. Zudem kommen noch Wildsirenen zum Einsatz. Diese Geräte werden am Traktor montiert und erzeugen einen schrillen Ton, damit die Kitze vertrieben werden. Bei dieser Methode müssen die Kitze ein gewisses Alter erreicht haben, damit sie rechtzeitig vor dem Mähgerät flüchten“, führt Schuster weiter aus.

Aufspüren durch Multicopter

Andreas Leitner aus Wang, Bernhard Wieser und Jürgen Bachbauer aus Euratsfeld und Georg Mallaier aus Amstetten entwickelten gemeinsam mit Jägern Drohnen, die speziell zum Aufspüren von Rehkitzen verwendet werden. Diese sind an die individuellen Rahmenbedingungen der jeweiligen Jagdschaft angepasst. Neben dem Aufspüren von Rehkitzen durch Drohnenflüge etabliert sich die Technologie derzeit in allen Bereichen.

„Nachdem wir modellbauaffin sind und Racingdrohnen fliegen, ergab sich die Idee, das Hobby auf andere Bereiche auszuweiten und sinnvoll einzusetzen.“ (Bernhard Wieser)

Funktionsweise der Technik

„Für den Einsatz eines Multicopters sind zwei Kamerasysteme notwendig, eine für den Überblick (Dämmerungskamera) und eine Wärmebildkamera der neuesten Generation. Der Pilot sieht beide Bilder und fliegt die Felder vor dem Mähen ab. Die zweite Person, der Sucher, sieht auf einem Bildschirm das Wärmebild mit der Lage der Rehkitze, die in etwa eine Größe von 30 Zentimeter Durchmesser haben. Der Sucher, der nun die Lage des Rehkitzes genau kennt, geht zum Ort, wo sich das Rehkitz versteckt, und sichert es“, so Leitner.

Vorteile der Multicopter

„Durch die umfangreiche Sensorik können auch Laien fliegen. Dies bewies uns, dass selbst Jäger aus älteren Semestern gleich bei den ersten Testflügen die Drohnen erfolgreich bedienen konnten. Weiters ist die bessere Aufdeckwahrscheinlichkeit, die höhere Flächenleistung mit bis zu sechs Hektar in zehn Minuten und der Spaßfaktor zu nennen“, erklärt Andreas Leitner abschließend."

Ariane Zeilinger, Tips Redaktion, 30.05.2017 17:00 Uhr

 

Zum vollständigen Artikel in der Regionalzeitung.